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Kleinstadt vs. Großstadt

KLEINSTADT - GROSSSTADT
Das Gebäude wurde an der Straßenflucht ausgerichtet und durch die Aufnahme der unterschiedlichen städtebaulichen Strukturen im Norden und Südwesten wurde eine Verbindung zu der Umgebung hergestellt. Die kompakten und großen Baukörper des Nordens wurden auf die Außenhaut des Gebäudes übertragen. Die Kleinteiligkeit des Südwestens spiegelt sich in abstrahierter Form im Innenraum wider. Das Studentenwohnheim im Westen schließt direkt an das Campus-Gebäude an, wodurch ein Gelenk entsteht, dass die Kommunikation verbessern soll. Das Studentenwohnheim wurde bei diesem Entwurf nicht genauer ausformuliert.

OFFENHEIT
Der klare, massive Baukörper, der auch nach außen hin durch den Einsatz der Lochblech- fassade erhalten bleibt, ist in vier Bereiche gegliedert, die mit Glaskörpern verbunden werden. Dadurch entsteht trotz der Geschlossenheit zur Straße hin, eine Verbindung sowie Durchsichtigkeit zwischen der Straße und dem Hof. Jedem der vier Bereiche wird eine Funktion zugeordnet und jeweils zwei Bereiche umgeben einen Innenhof. Obwohl die Räume an den Außenwänden angeordnet sind und die Gangbereiche somit im Inneren des Ge- bäudes liegen, wird durch diese Lichthöfe und die Glaskörper zwischen den Bereiche eine ausreichende Versorgung mit Tageslicht ermöglicht.

 

Erdgeschoß

1. Obergeschoß

 

 

2. Obergeschoß

3. Obergeschoß

 

LICHT UND SCHATTEN
Licht und Schatten spielen in diesem Projekt  eine große Rolle. Da hier das Spiel zwischen diesen beiden Medien in Szene gesetzt wird. Einerseits kommt es in den Bereichen der Innenhöfe zu einer ausreichenden Belichtung, andererseits entstehen durch die unregel-mäßigen Innenhofformen Schattenspiele, die sich im Laufe des Tages verändern und somit zusätzlich die Verfolgung des Tagesverlaufs ermöglichen. Weiters erlebt der Benutzer beim Durschreiten der einzelnen Bereiche unterschiedliche Raumeindrücke. Er gelangt vom hellen Innenhof in den Verbindungsganz zwischen den beiden Innenhöfen, der nur durch Ober- lichten der Unterrichtsräumlichkeiten natürlich belichtet wird und somit etwas dunkler ist, sieht aber bereits von hier aus in den hellen Bereich des zweiten Innenhofs. Im letzten Ober- geschoß sowie bei den Vebindungsgängen zum Studentenwohnheim wird es dem Benutzer ermöglicht, Tageslicht in seiner vollen Wirkung zu erleben und gleichzeitig das Treiben am Campusgelände zu beobachten.

 

KOMMUNIKATION
Die Verbindung und Kommunikation innerhalb des Gebäudes wird durch die Innenhöfe, die über alle Geschoße verlaufen erreicht, da somit von allen Geschoßen aus eine Verbindung zum restlichen Gebäude besteht. Weiters ist das Studentenwohnheim ab dem ersten Ober- geschoß direkt mit dem Campus verbunden und rundet somit die Kommunikation zwischen Studierenden, Lehrenden und Besuchern ab.

 

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       FOTOS: AMSTERDAM

Fotos von Amsterdam

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© Verena Poschner